Donnerstag, 16. November 2017

Positionierung des Hauses


Am kommenden Montag und Dienstag (21.11.) gehts zur Bemusterung nach Lehrte, dem Hauptsitz von Helma. Ziel der Veranstaltung ist die Fertigstellung der Planungsarbeiten, sodass wir möglichst zeitnah den Bauantrag in den Händen halten und dann beim Bauamt einreichen können.

Eine wichtige Entscheidung ist die genaue Position des Hauses. Das die Bodenplatte von der Garage noch liegen - und eigentlich auch liegen bleiben soll - macht es nicht einfacher.
Nun haben wir uns mithilfe des Planungsvorschlages von Helma hingesetzt und auf dem Grundriss rumgemalt. Geholfen hat hierbei, dass wir den Lageplan als DXF-Datei vom Vermesser bekommen haben. Ein kostenfreies und ganz nettes Tool zum Bearbeiten ist der "pCon Planer" (Link). Damit lassen sich entsprechende Rechtecke präzise zeichnen und auch Maße erstellen.

Nun haben wir uns entschieden: Das Haus soll genau an die Kante der Bodenplatte 🙈😅 So bleibt noch Platz fürs Auto und wir gewinnen einen Meter im hinteren Teil des späteren Gartens. 

Jetzt musste aber noch geklärt werden, ob das denn so in Ordnung ist (baulich).

Am Dienstag, 14.11., dann also ein kurzes Treffen auf dem Grundstück mit Tieferbauer, Verkaufsberater und Bauleiter. 
Klares, freundliches, kurzes Gespräch: Ja kann man so machen. 😀 Nun ist es nicht unbedingt sinnvoll, direkt die Kante der Bodenplatten aneinander stoßen zu lassen, aber ein paar Zentimeter genügen. So kann die Platte als Kranstellplatz erhalten bleiben und dient zusätzlich als Lagerfläche. Prima. 
Außerdem konnten wir so auch gleich mit dem Tiefbauer über die Details zur Medienverlegung sprechen. Die brauchen wir nämlich für die Anträge bei den Versorgern. Das folgt als nächstes. 




Alexa.. schalte(t) Licht an!


Vor kurzem hatte ich Geburtstag und bekam von meiner geliebten Frau einen Amazon Echo Dot. Yiiipiiie! 😄 Der Spaß kann beginnen. Mit so einem Echo kann man viel lustigen Kram anstellen und nach den ersten Spielerein (Wetter, Timer, Fußballergebnisse,...) hatte ich eine, wie ich finde, tolle Idee.

Wir brauchten nämlich eine neue Küchenlampe. Etwas einfaches, denn immerhin ziehen wir in einem Jahr aus. Also ab zu Ikea... im Einkaufskorb (bzw. in der großen gelben Ikea-Tasche ;-) ) landeten dann aber Lampen, Leuchtmittel, Gateway und co für über 250€ 😅 Oops! Doch das schöne daran ist, dass wir nun ein klitze-kleinen Einblick in die intelligente Beleuchtungssteuerung bekommen. Meine Idee war, mal zu schauen wie sich Alexa im Alltag so schlägt und wie das überhaupt so ist, mit dimmbarer Beleuchtung. Ok.. Aber nun Schritt für Schritt.

Smarte Beleuchtung von Ikea "TRADFRI"

Ikea hat ca. seit April 2017 eine "smarte Beleuchtung". Das Sortiment umfasst einige Leuchtmittel in den Standardfassungen E27, E14 und GU10 (Spots) mit LED Technik. Dabei kann jedes Leuchtmittel gedimmt und die Lichtfarbe in 3 Stufen verändert werden (kaltweiß, Tageslicht, warmweiß). Außerdem gibt es auch noch Varianten mit farbigen Licht. Die Serie hört auf den Namen "TRADFRI", mehr dazu auf der Ikea-Seite: Link.  
Da die Lampen auch irgendwie gesteuert werden wollen, gibt es noch eine Fernbedienung und einen Drehdimmer, der entweder als Set gleich dazu gekauft wird, aber auch einzeln zu kaufen ist. Das alles zu Ikea-üblichen Preisen. Verglichen mit der Konkurrenz, z.B. Philips Hue, ist es wirklich eine günstige Alternative.

Ikeas Idee ist jedenfalls ganz einfach: altes Leuchtmittel raus, Ikea Leuchtemittel rein, anmelden an der Fernbedienung und los gehts! Klingt ganz nett oder? Funktioniert auch genau so schnell (Abgesehen von der graufenhaften Verpackung, an der man sich auch schnell mal verletzen kann 😠). Per Klick auf der Fernbedienung lässt sich das Licht wahlweise dimmen, kälter/wärmer stellen oder ein und ausschalten. 
Doch nun geht der Spaß los und auf einmal fällt auf, wieso es soetwas wie moderne Beleuchtungssteuerung überhaupt gibt. Denn: Wir haben normale Taster in der Wohnung. Sprich: Klick, Strom an der Lampe -> Lampe an. Klick, Strom an der Lampe aus -> Lampe aus. Im Wohnzimmer gibts dazu noch eine Wechselschaltung für die beiden Leuchtstellen. Das Problem ist nun, dass es recht wenig nützt auf der Ikea-Fernbedienung zu drücken, wenn man das Licht per Taster an der Wand ausgeschaltet hat. Denn wo kein Strom, da auch kein Licht 😉 Man kann natürlich 2 mal auf der Taster drücken und das Licht geht auch wieder an und ist dann natürlich wieder per Fernbedienung zu bedienen. Ganz praktisch ist, dass die Fernbedienungen sowohl magnetisch sind als auch einen kleinen Halter zum Anschrauben oder Kleben mitbringen. So lassen sie sich gut platzieren.

Zuordnen zur Fernbedienung

Solange man nur eine Lampe schalten (bzw. steuern) möchte, funktioniert alles ganz gut und wie gewohnt. Doch nun haben wir im Wohnzimmer 2 Deckenleuchten und eine Stehlampe mit den neuen Leuchtmitteln ausgerüstet. Schon mit diesen 3 Lampen wird es ziemlich schwierig mit der Bedienung. Denn ein Leuchtmittel lässt sich nur genau einer Fernbedienung zuordnen. Ufff!!! 😒 Sollen die Lampen einzeln gesteuern werden, braucht man also für jede Lampe eine anderen Fernbedienung. Na prima! 
Die Alternative: Ikea's Tradfri App. Damit ließen sich alle Lampen steuern, Szenen definieren usw. Damit die Leuchtmittel die Kommandos der App verstehen, benötigt man aber noch einen Gatewaym den es natürlich auch gleich bei Ikea zu kaufen gibt. Weil die Kommunikation mittels offenen Standard "ZigBee" funktioniert, kann dafür auch ein anderer Gateway benutzt werden (z.B. Philips Hue Bridge).

Ikea's Gateway 

Wir haben gleich den Ikea-Gateway genommen. Wenn man schon mal da ist... 😇 Jetzt muss man die Fernbedienungen (Jaa! Nicht etwa die Leuchtmittel.. ) am Gateway anmelden und anschließend alle Leuchtmittel wiederum der Fernbedienung zuordnen. Wer also ohnehin gleich den Gateway kauft, baut den am besten als erstes auf. Andernfalls muss man die Zuordnung von FB zum Leuchtmittel nochmal machen. 😒 Da das ganze aber in sekundenschnelle funktioniert, ist es kein allzu großes Drama gewesen. 
Anschließend noch die App aus dem jeweiligen App Store laden und verbinden. Fertig. Läuft. 

Tradfri App

In der App lassen sich alle eingebundenen Leuchtmittel konfigurieren, steuern, zu Gruppen zusammenfassen usw. Natürlich können dort auch Szenen erstellt werden.
Wirklich schade ist, dass sich die Szenen ausschließlich per App bedienen lassen und nicht etwa per Knopf auf der Fernbedienung 😭 Ich hoffe, hier bessert Ikea bald nach.

Alles fertig, oder?

Jetzt lassen sich die Lampen wahlweise per Fernbedienung oder per App steuern, was will man mehr? Ehrlich gesagt, finde ich es ziemlich doof mich ständig entscheiden zu müssen: Entweder ich krame das Smartphone raus und muss in die App oder ich kann alle(!) Lampen einschalten. Dazu muss ich aber noch die Fernbedienung finden. Das fühlt sich im Alltag jedenfalls nicht besonders paktisch an. 
Aber hey.. da war doch was... Alexa!!! 😄 

Alexa und Ikea..

Seit kurzem kann der Gateway auch mit dem Ikea-eigenen Alexa Skill ("Tradfri") verbunden werden. Ist das erledigt, genügt eine Gerätesuche ("Alexa, finde meine Geräte" oder in der Alexa App). Anschließend stehen alle Leuchtmittel in der Smart Home Kategorie als Geräte zur Verfügung und können mittels Sprachbefehlt gesteuert werden. 
Zustäzlich lassen sich Gruppen in der Alexa App definieren und Geräte zuordnen. Sehr praktisch: Eine Gruppe "Alles" zu der alle Geräte zugeodnet sind.
"Alexa, schalte alles aus" 😀


Hier eine kleine Demo..

Fazit

Ikea bietet mit dem Tradfri System eine deutlich günstigere Alternative für die "intelligente" Belechtung an. Die Einrichtung ist fix und simple. Auch die Integration in Alexa ist spielend leicht zu erledigen. 
Schwächen zeigen sich dann aber schnell bei der Integration in den Alltag. Die 1:N Zuordnung von Fernbedienung zu Lampen, also das eine Lampe sich nur über genau eine Fernbedienung steuern lässt, sich sehr sehr ärgerlich. Hier hilft Alexa sehr. Denn dort können die Geräte auch einzeln (oder in Gruppen) angesprochen werden.
Außerdem lassen sich die Ikea Leuchten, aufgrund der fehlenden API des Ikea Gateway, nicht in andere Smart Home Systeme (Loxone, ...) integrieren. Damit fehlt eigentlich die Grundlage für "echte" Intelligenz. Ikea verspricht auf der Website, dass sie an einer offenen API arbeiten. Solange es die nicht gibt, ist man auf dein Einsatz einer alternativne Bridge (z.B. Philips Hue Bridge) angewiesen, wenn man die Lampen ins Smart Home integrieren möchte.

Wir werden sehen, was in Zukunft noch so kommt. 

Montag, 23. Oktober 2017

Abriss Garage - Teil III


Puuhh.. das war ein echter Kraftakt! Am Samstag, 21.10.2017, sollte die Garage fallen - und sie fiel 😈 Dank der fleißigen Vorarbeit meines Schwagers und Schwiegervaters, konnten wir den ehrgeizige Plan auch tatsächlich einhalten. Die beiden hatten nämlich am Wochenende zuvor bereits die äußere Verschalung abgeschraubt und weitere kleine Vorarbeiten, wie die Dämmwolle aus den  zu nehmen, erledigt.
Am Samstag standen wir dann um 8 Uhr pünktlich auf dem Hof, tranken noch einen Kaffee und dann ging es ans Werk. Zunächst musste noch die noch einsetzbare Dämmwolle auf den Dachboden von meinen Schwiegereltern gebracht werden. Anschließend begann der Abriss... ähh die Demontage.
Ausgangssituation - Doppelgarage ca. 8x8m

2 Leute gingen auf das Dach und kümmerten sich um die Dachpappe. 2 weitere schnappten sich eine Reciprosäge und begonnen mit dem einschneidern der Trockenbau-Felder an der Decke und der offenen Seite. und die anderen 4 entsorgten den Schutt.
Zum Frühstück um 10 Uhr dann die erste Zwischenbilanz: das wird was!
Wir kamen super vorwärts und so war das Dach bereits ohne Pappe und die linke Hälfte komplett hohl. Sogar die Zwischenwand zw. linker und rechter Garagenhälfte war weg.
Zwischenbilanz zum Frühstück 

Die Schuttberge wuchsen immer mehr. Am frühen Nachmittag kam der erste unangekündigte Schrottsucher und freute sich über ca. 2qm Blechschrott an Profilen. Die sieht man auf den Bildern schon gar nicht mehr - weg ist weg! 😏


Zum Nachmittag waren es dann schon geschätze 6qm Holz und 3qm Mischschrott




Je kleiner der inzwischen kläglichen Garage wurde, desto stärker lies auch die Motivation nach. Denn es war klar: wir schaffen unseren Zeitplan, warum jetzt noch mehr reinhauen? Nach einem sehr intensiven Vormittag, geprägt von viel Anstrengung, war auch klar, dass wir das Tempo nicht halten werden. Aber zum Glück war das ja auch gar nicht notwendig.

Und so konnten wir uns dann um ca. 17 uhr mit dem Feierabend belohnen. Die Feuerschale und den Grill auf die Bodenplatte gestellt, erfreuten wir uns über die große Leistung.
Für uns ist es eine große Erleichterung, dass der Teil der Vorarbeiten nun endlich geschafft ist. Im November kümmern wir uns dann noch um die Bäume und dann kann es ja eigentlich auch schon losgehen... naja.. also WIR wären dann soweit 😇😉
Feierabend: Grill und Feuerschale zur Entspannung
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an die fleißigen Helfer! Habt ihr gut gemacht, Mädels 😋

Sonntag, 15. Oktober 2017

Testboard - fertig aufgebaut!



Yeehaw! Ich bin super happy, denn wir haben das Testboard fertig zusammengebaut und auch schon verkabelt. 😍 Sinn des Testboards ist, dass möglichst jede Komponente, die später mal mit ins Haus einzieht, mindestens einmal auf dem Brett vorhanden ist und entsprechend  getestet werden kann. Dabei soll einmal jede Komponente selbst, insbesondere die Dimmer, getestet werden. Außerdem ist auch das Zusammenspiel der verschiedenen Systeme spannend, da wir immerhin 4 Bussysteme verbauen werden. 
Was haben wir alles an Komponenten?
  1. KNX 4-fach Schaltakor von ABB 
  2. KNX Präsenzmelder mit Lichtsensor von Esylux
  3. Loxone Miniserver (ist ja klar 😀 )
  4. Loxone Airbase Extention  (die bisher nicht eingesetzt wird - die war im Musterkoffer dabei..)
  5. Loxone Tree Extention
  6. Loxone Touch Tree 
  7. Loxone Tree RGBW Dimmer inkl. RGBW Stripe
  8. Barthelme DMX 4-Kanal Dimmer inkl. RGBW Stripe
  9. Finder Dimmer (f. 230V)
Dazu kommen dann natürlich die beiden Netzteile, wobei eins nur für die KNX Versorgung ist und eins (24V) den Rest übernimmt. Außerdem nützen die schönen Komponenten nix, wenn die nicht auch etwas zu tun haben. Deswegen gibts noch 2 Steckdosen und einige Lampen (alle 230V) einfach damit man etwas "sehen" kann. 



Und so sieht das Brett dann aus

Wie funktioniert das Ganze denn nun?
Also... zunächst KNX:
Die Spannungsversorgung (ganz unten links) wird mit 230V eingespeist und versorgt anschließend den Bus ALLE KNX Komponenten. Davon kann es.. hm. ich bin nicht ganz sicher, aber ich glaube 200 irgendwas pro Bus-Linie geben. Das reicht in unseren Fall vollkommen aus. Zumal die "Netzteile" nicht ganz günstig sind. Wer komplett auf KNX setzt, wird wohl eher 2 Linien haben und Aktoren von Sensoren trennen, aber wie gesagt, das brauchen wir nicht. An den KNX-Bus wird dann der Esylux PC-180i KNX Präsenzmelder, der auch den Lichtwert liefert, angeschlossen. Weiter geht es dann zum ABB 4-Fach Schaltaktor und zum Miniserver von Loxone. 
Der Miniserver dient einerseits als KNX-IP-Gateway, kann also wird Programmierung genutzt werden, andererseits wird darüber die Steuerung erledigt. 

KNX und Loxone sind zwei unterschiedliche Ansätze: das Prinzip von Loxone ist Zentralisierung: alles läuft über den Miniserver. Sämtliche Aktoren/Sensoren sind "doof" und senden/empfangen nur - sie besitzen selbst keine eigene Logik. KNX hingegen kommt komtplett ohne einen Server oder irgendwelche zentrale Logik aus. Stattdessen besitzt jeder Sensor/Aktor die für seine Aufgaben notwendige Logik. 
Beispiel (KNX): ein Jalousieaktor stellt also entsprechende Konfigurationsmöglichkeiten für die Jalousiesteuerung bereit. Natürlich benötigt er dafür gewissen Input von Sensoren, z.B. Licht, Regen, Wind,... und hört auf dem Bus immer mit, ob etwas zu tun ist. Aber die programmierbare Logik sitzt IM Aktor selbst. 
Beispiel (Loxone): Ebenfalls soll eine Jalousie gesteuert werden. Dafür wird die Sensorik (Regen, Licht, Wind, Taster,...) an den Eingängen des Miniservers angeschlossen und im Miniserver wird die Programmierung der Jalousiesteuerung erledigt. Wenn die Jalousie hoch/runter gefahren werden soll, wird ein Relaiskontakt am Miniserver (oder woanders) geschaltet.

Wie sieht das nun bei uns aus, denn wir haben ja sowohl KNX als auch Loxone?? 
Die KNX- Aktoren/Sensoren sind "dumm" - sie können nur senden (Sensor) oder beim Aktor empfangen  und schalten, wenn es ihnen gesagt wird. Die gesamte Logik wird im Miniserver umgesetzt und dieser spricht über das KNX-Gateway die Aktoren an  bzw. empfängt die Sensorwerte.

Und warum macht man das?? 
Tja... ich kann nur für mich sprechen, aber ich glaube das trifft bei den meisten Leuten zu, die ihr Smart Home so aufbauen:
1. KNX ist ein verbreiteter Standard, Loxone hingegen ist proprietär. D.h. geht ein KNX Schaltaktor kaputt, lässt er sich einfach durch einen anderen ersetzen, auch wenn er von einem anderen Hersteller kommt.
2. KNX ist mMn deutlich schwieriger zu programmieren. Da gehen die Meinungen womöglich auseinander. Aber selbst ich als ITler möchte die notwendige Einarbeitungszeit möglichst gering halten. Davon abgesehen ist man von der Logik auf den Aktoren abhänging und weniger "frei".
3. Preis. Alles kostet Geld und so ein KNX Schaltaktor ist eben günstiger zu bekommen als ein Loxone Relais Modul. 
4. Visualisierung. Eine der großen Stärken von Loxone ist auch die sehr gute Visualisierung. Dazu kommt noch, dass es diese quasi bei der Programmierung geschenkt gibt. 

Für mich ist 1. der entscheidende Grund gewesen. Denn wer weiß, ob es Loxone in 10, 15,.. Jahren noch gibt bzw. ob es für die Hardware noch Ersatz gibt. Mit KNX ist man hier flexibler, auch wenn der Wechsel dann natürlich auch etwas kosten würde. Aber immerhin muss nich alles neu verkabelt werden usw.   

Okay, nun aber zurück zum Testboard. KNX wäre geklärt, nun also Loxone. Wir haben die im Musterkoffer  enthaldenen Komponenten ausgebaut und auf dem Testboard platziert.  Zunächst den Musterkoffer zu holen, kann ich empfehlen, so ist der erste Zugang etwas leichter. Man hat schon ein fertiges "Testbrett", sogar tragbar und damit mobil und kann gleich mit den ersten Tests, sozusagen das "look and feel" starten, ohne viel "bauen" zu müssen. Vermutlich wird man alle im Koffer verbauten Komponenten ohnehin später brauchen.
Damit haben wir eigentlich auch schon (fast) alles, was für von Loxone einsetzen wollen. Aber nur fast, denn für die Lichtsteuerung wollen wir auf DMX setzen. Also musste noch eine DMX-Extention her. Die macht natürlich nur Sinn, wenn man auch DMX - Dimmer benutzt ;-) Für den ersten Test setzen wir auf einen Barthelme-DMX-4-Kanal-Dimmer. Das liegt vor allem daran, dass wir ihn günstig bekommen. Von den Daten und dem Preis/Leistungs-Verhäntnis gibt es andere Alternativen, z.B. Everen SR 2102 oder eldoled - LinearDrive . Eine Übersicht über Dimmer findet ihr im LoxWiki: Dimmer-Übersicht 
Das ganze in Betrieb :-)
Nun kann die Spielerei äääähhh das Testen losgehen 😀😀 Zuerst muss aber noch alles in Betrieb genommen werden, d.h. die KNX Komponenten müssen noch mittels ETS konfiguriert und anschließend in der Loxone Config eingebunden werden.
Außerdem haben wir die ersten Spots zum Testen bestellt, die werden ebenfalls aufs Testbrett gebaut und können dann ausgiebig probiert werden.

Wenn alles eingerichtet ist, werde ich wieder berichten :-)

Dienstag, 10. Oktober 2017

Abriss Garage - Teil II


Am 30.09.2017 startete Teil II der Vorbereitungen für den geplanten Abriss der hinteren Garage. Im Teil I hatten wir den Dachboden und die vordere Garage soweit beräumt, dass nun alles dorthin geräumt werden konnte, was nicht gleich entsorgt wurde.
Am schwierigsten sollte der große Haufen Angelkram werden, dass war uns schon im Vorfeld klar. Aber solche Maßnahmen bieten auch immer die Gelegenheit, endlich mal auszusortieren und aufzuräumen. Die aussortierten, aber noch einsetzbaren, Ruten/Rollen/Köder haben wir in einer großen Kiste gesammelt und werden sie an Jungangler verschenken. Der Nachwuchs muss ja auch gefördert werden.

kleiner Haufen Angelzeug... :-)
Etwas Probleme machte noch ein sehr gut eingebautes Metalregal. Das wurde damals beim Bau verdeckt verschraubt, sodass die Halter von oben angeschraubt wurden, bevor das Dach aufgesetzt wurde. Wir kamen von innen also nicht heran und mussten die Halter mit der Flex bearbeiten.

Am Ende war die Garage komplett ausgeräumt, die Angelsache auf dem Dachboden bzw. in Ruterhaltern in der vorderen Garage verstaut.

Jetzt kann der Abriss (ooops! Demontage 😉 ) beginnen!

Sonntag, 1. Oktober 2017

Abriss Garage - Teil I


Letzten Samstag, also am 23.10.'17, fiel der Startschuss zum Projekt "Abriss Garage" oder wie mein Schwiegervater es lieber sagt: "Demontage". Nun ist es natürlich nicht so, dass man einfach mit Hammer anrücken kann und es geht los. Also.. man kann schon 😆, aber dann ist auch der gesamte Inhalt, den der Besitzer vielleicht noch behalten wollte, hinüber. Da wir noch eine Weile in friedlicher Nachbarschaft als Familie leben wollten, lassen wir das lieber.
Also ist erstmal aufräumen angesagt. Da mein Schwiegervater selbstständig im Bauwesen tätig ist, sammelt sich über die Jahre so einiges an. Von Werkzeugen die man braucht bis zum Material und auch das ein oder andere Sammlerstück ist alles dabei.

Das Abrissobjekt

Das Ziel für Tag 1 war die Vorbereitung des Dachbodens von Garage 1 und die Verlagerung der Werkstatt, insbesondere der Werkbank in Garage 1. Also musste zunächst Garage 1 und der Dachboden ausgeräumt, entrümpelt und anschließend wieder geordnet eingeräumt werden, damit noch genug Platz für den Kram aus Garage 2 bleibt. 
Ein bisschen "ausräumen" später... 

Das Tagesziel hatten wir bereits zum Mittag erreicht 💪 Aber da ja noch genug zu tun war, wir gut gegessen hatten und alle noch motiviert waren, wurde Garage 1 soweit beräumt, dass sogar wieder ein Auto darin parken konnte. Das ging seit ca. 2 Jahren nicht mehr, weil der Großteil der Garage mit Baumaterial der Firma belegt war. 

Als nächstes muss die hintere Garage vollständig ausgeräumt werden, dann ist schon mal die Vorbereitung für den Abriss ääähhh die "Demontage" 😉 abgeschlossen. Das machen wir dann am kommenden Samstag. 

Lageplan ist da


Am 22.09.2017 hat uns der Vermesser den vorläufigen Lageplan überreicht. Damit haben wir endlich alle Voraussetzungen für die Planung zusammengetragen und können alles an Helma übergeben, damit es losgehen kann.

Warum ist der Plan denn nur vorläufig, der Vermesser erstellt doch einen amtlichen Lageplan ?
Naja, weil wir eine Ausnahmegenehmigung für die Grenzbebauung auf dem vorderen Teilstück beantragen müssen. Erst wenn diese Genehmigung offiziell ist, ist der Lageplan amtlich gültig. Aber für die Planung ist der Plan ok, denn unseren Chancen für die Genehmigung stehen recht gut. Die besagte Bebauung ist bereits über 30 Jahre alt und sollte daher als Bestand anerkannt werden. Natürlich gibt's dann einige Auflagen, aber damit können wir leben.

Jetzt hoffen wir, dass die Planung recht fix vorwärts geht und wir vielleicht noch im November den Bauantrag in den Händen halten 🙌